Back to the roots – Zweileiner-Matten im Sturm

Bei ruppigen 4 bis 6 Bf. bot sich ein Vergleich der 2er Symphony Speed (grün) mit der 1.35er
Spiderkites Amigo (orange) an. Beides Matten, die mehr Wind vertragen ohne gleich zuviele
Zugkräfte zu entwickeln. Für einen besseren Vergleich waren beide an 30m / 100 daN
Dyneema-Leinen angeknüpft – die mitgelieferten Polyester-Leinen der Amigo habe ich
ignoriert.

In dem stark böigen Wind („gesiebte Luft“) verhielten sich beide etwa gleich zappelig, die Speed aufgrund der Größe etwas stabiler. Die Amigo war dafür etwas schneller und mit weniger Druck unterwegs als Symphony Speed. Sie ist auch für Anfänger in diesem Windbereich noch gut handelbar.

Die Amigo hat allerdings ein kleineres Windfenster und bleibt am Windfensterrand weniger stabil stehen. Dafür läßt sie sich aus der Fenstermitte heraus am Boden liegend starten, während die Speed nur am Windfensterrand sicher für einen Start liegen bleibt.

Alles in allem sind beide Kites geeignete Sturmdrachen – die Symphony Speed mit mehr Power, die Amigo entspannter und mit etwas mehr Speed.

Crash

Der zweite Flugversuch mit dem Spy 150 bei böigen 4-7 Bf. verläuft wenig erfolgreicher.

Das neue Setup

Gebrochene Leitkante

Nach einer Änderung des Leinen-Setups mit zusätzlichen Verlängerungen an Waageschenkeln hebt er immerhin ab und bleibt ein paar Sekunden in der Luft. Die vielen daraus folgenden Abstürze quittiert er aber schließlich mit einem Bruch der Leitkante. Das Speedkite-Experiment ist damit vorerst beendet.

Erster Fehlversuch


 
Bei böigen 3 Bft. geht heute erstmals der Speedkite Spy 150 an die Leinen. Zuvor war aber testweise die 2er Symphony Speed in der Luft, die an den 55 daN-Leinen satt und sauber lief. Dass der Start eines Speedkites schwierig ist, ist allgemein bekannt. Dennoch bin ich erstaunt, dass ich den Spy gar nicht die Luft bekomme. Nach etwas trimmen an Knotenleitern der Waage gelingen ein paar enttäuschende Hüpfer – mehr ist erstmal nicht drin.

Faszination Speedkites

Speedkite Spy 150Außergewöhnliche Formen, kreative Konstruktionen auf Aerodynamik getrimmt – Speedkites üben schon eine neue Faszination aus. Deshalb muss ein gebrauchtes Anschauungsobjekt her um die vielen Verstärkungen, Segellatten, Whisker und Standoffs genauer betrachten zu können.
Den „Spy 150“ mit ca. 1,50m Spannweite hat ‚Sternengucker‘ aus dem Drachenforum gebaut, ich konnte ihn aus zweiter Hand und viel geflogen übernehmen.

Bekanntermaßen ist das Starten solcher Kites nicht ganz einfach. Ob und wann ich ihn in die Luft bekomme, muss man daher sehen.

Weihnachtsausflug

Candle in the wind am Strand

…im doppelten Sinn: Weihnachtliches Fliegen am Strand in Zeeland mit einem erstmals selbstgebauten Einleiner. ‚Candle in the wind‘ mit 3,65 m Standhöhe, ca. 2,2 m² Fläche und integrierter Beleuchtung.

 

 

 

 

 

 

Die selbst entwickelte Konstruktion basiert auf einem ‚Lo-Do‘ – einem gestreckten Edo von Charlie Charlton von 1997. In der Vertikalen bilden 4 Pfeilschäfte ‚Nijora Tokola‘ mit 36″ das Rückgrat.

Bei konstantem Seewind steht er wunderbar stabil in der Luft und entwickelt einen moderaten Zug.